Was wird das hier?
Auf diesen Seiten schreibe ich (Jg. 1954) über das Altern. Zum einen über mein eigenes Erleben, zum anderen über gesellschaftliche, politische, kulturelle und philosophische Dimensionen des heute so ungeliebten Themas.
Forever young...
– so will uns der Zeitgeist und viele strampeln sich dafür mühevoll ab, wohl wissend, dass am Ende der Kampf ja doch verloren geht. Geistig und körperlich möglichst fit zu bleiben, ist nicht falsch, doch wenn es zur Passion wird, verstellt dieses Bemühen den Blick auf die Vorteile und Früchte des Alterns. Die Fähigkeit, die Defizite des Alters zu verkraften, wird nicht dadurch gestärkt, dass man möglichst von ihnen absieht, sie verdrängt und nicht wahrhaben will.
Insofern gibt es eine KUNST des Alterns: im Sinne einer Lebenskunst, die sich nicht dem Verdrängen verschreibt, sondern dem dritten und vierten Lebensalter aufgeschlossen und sogar ein bisschen neugierig entgegen sieht. Weder beweihräuchern, noch jammern und Klagen – ich will den Weg der Mitte finden.
Monats-Archive: März 2012
Pflege und Pflegereform bei Anne Will
“Es gibt keine Alten, nur ältere Menschen!” – das sagte gestern Konrad Franke, 73, Journalist und Autor mehrerer Bücher über Wohnen im Alter bei Anne Will. Schießlich sei er für einen 30-Jährigen steinalt, gegenüber einem 95-Jährigen allerdings noch jung. Also … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Politik und Gesellschaft
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