Claudia am 21. März 2014 — (Kommentare geschlossen)

Skandal: Lieber ab ins Pflegeheim als eine REHA, die wieder fit macht

Was ist besser, wenn ein alter Mensch nach einer Operation noch nicht gleich im Stande ist, sich wieder selbst zu versorgen – eine einmonatige REHA oder ein Pflegeheim?

Jeder vernünftige Mensch würde gewiss für die REHA votieren. Umso mehr, wenn diese anerkannt erfolgreich ist und – wie im Fall der geriatrischen Reha in Esslingen – 75% der Patienten wieder fit für ein eigenständiges Leben macht. Dennoch wird diese Klinik geschlossen, wobei sie mit diesem Schicksal nicht alleine ist: in Baden Württemberg wurden bereits sechs Einrichtungen geschlossen, ohne dass sich in der Öffentlichkeit irgend jemand drüber aufregt.
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Claudia am 30. Dezember 2013 — (Kommentare geschlossen)

Zu alt?

Mit Danny hab‘ ich in jungen Jahren mal in derselben WG gewohnt – ein toller Musiker, der immer schon gerne und vornehmlich „Deutschrock“ singt und spielt. Nun fühlt er sich offenbar ZU ALT zu allem – macht aber dennoch weiter:

Claudia am 27. September 2013 — 2 Kommentare

Deine Falten, Phillinna…

“Deine Falten, Philinna, bedünken mich schöner als alle

Glätte der Jugend, und mehr lockt’s mich, mit spielender Hand

Deine Äpfel zu kosen, die schwer Ihre Knospen schon senken,

als die schwellende Brust bei einem blühenden Weib.

Köstlicher scheint mir Dein Herbst als der Frühling der andern, und wärmer

als ihr sonniger Tag deucht mich dein Winter zu sein.”

(Paulos Silentiarios)

gefunden bei Trippmadam

Claudia am 14. Mai 2013 — 3 Kommentare

Die Auslöschung: das Mittel zum Abtreten und ein juristisches Problem

Menachem hat in den Kommentaren zum Artikel „Mein Problem mit diesem Blog“ ein Thema angesprochen, das mich zu einem weiteren Beitrag inspiriert:

„…woher hat der Brandauer in dem Film “Die Auslöschung” das “erlösende” Pulverschen herbekommen, das er sinnigerweise hinter dem Seneca Buch deponierte?“

Für alle, die den Film nicht kennen: Brandauer spielt einen alternden Literaten (Lemden), der im wesentlichen „im Wort“ lebt. Die Diagnose „Alzheimer“ bedeutet für ihn, dass er alles verlieren wird, was er für sein Leben als wichtig und lebenswert erachtet. Den zunehmenden Zerfall zeigt der Film auf eindrückliche Weise, auch die neue Liebesbeziehung hilft darüber nicht hinweg: irgendwann erkennt der Kranke seine Lebensgefährtin nicht einmal mehr. Weiter → (Die Auslöschung: das Mittel zum Abtreten und ein juristisches Problem)

Claudia am 07. Dezember 2012 — 19 Kommentare

Mein Problem mit DIESEM Blog

Ich sei ja völlig abgetaucht, schrieb mir ein lieber Leser, der hier schon des öfteren kommentiert hat. Kein Wunder, hat es doch seit dem 16.Oktober keinen neuen Eintrag gegeben.

Was ist los? Ganz einfach: ich zweifle, ob es eine gute Idee war, dieses Blog zum Thema Altern zu eröffnen. Ich hatte gedacht, mit der Auslagerung solcher Postings in ein eigenes Medium den Beiträgen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dem ist aber nicht so, was zum einen daran liegt, dass ein Blog heute nicht mehr so einfach zum „Selbstläufer“ wird wie in früheren Jahren. Tut man nicht fortwährend etwas für die weiträumige Bekanntmachung (soziale Medien, Verlinkungen, Eintrag in Verzeichnisse etc.), dümpelt es vor sich hin. Noch dazu ist das Thema nicht gerade beliebt – die meisten Älteren und Alten mögen keine „speziellen“ Medien, sondern dort mitmischen, wo „alle“ sind. Oder sie kennen und nutzen Blogs gar nicht und fühlen sich nur in den typischen Seniorenforen sicher und wohl.

Der Hauptgrund, warum das Blog nicht besser „läuft“, ist allerdings die Seltenheit der Einträge. Zwei bis drei Beiträge pro Woche braucht es mindestens, um zu wachsen. Das aber entspricht einfach nicht meiner Wirklichkeit: so oft denke ich über „Altern“ und alles, was damit zusammen hängt, gar nicht nach, „Alters-Expertin“ will ich schon gar nicht werden.

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Claudia am 16. Oktober 2012 — 18 Kommentare

Zum Recht auf ärztlich begleiteten Freitod

Auf dieses Thema stoße ich immer wieder – kein Wunder, ist es doch aus meiner Sicht nicht befriedigend gelöst, ganz im Gegenteil.
Über einen Kommentar fand ich nun heute das Blog aelterwerden.eu, in dem der Autor (selber Arzt) in einem Beitrag zum Thema „Lebensende – Sterben“ schreibt:

Ich vertrete die Meinung, dass kein Mensch, nicht wir Ärzte aber auch nicht der Patient selbst das Lebensende herbeiführen darf. Weiters liegt Folgendes in meinem Verständnis: So wie Menschen keinen Lebensbeginn bestimmen können, dürfen Menschen auch ein Lebensende nicht bestimmen – auch nicht das eigene Lebensende.

Eine Begründund dieser Meinung vermisse ich im Text, der diesem Statement folgt. Bzw. es werden rein verfahrenstechnische Bedenken formuliert, ohne diese weiter zu begründen: Weiter → (Zum Recht auf ärztlich begleiteten Freitod)

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