Claudia am 15. Oktober 2017 — (Kommentare geschlossen)

5 Lesetipps zum Thema Altern

Da ich hier nur sehr sporadisch blogge, will ich Euch ersatzweise heute ein paar lesenswerte Artikel rund ums Erleben des eigenen Alterns empfehlen. Los geht’s:

  • Ausgelernt? Noch lange nicht – Dorothee Markert hat eine Fortsetzung zu ihren ersten Lehrjahr als Rentnerin geschrieben. Nun ist sie schon im dritten Lehrjahr und musste feststellen, dass sie mit den Startschwierigkeiten im Rentnerleben doch noch nicht „durch“ ist: „Es ist eine Sache, zu wissen, was zu tun oder zu vermeiden wäre, und eine andere, die Disziplin dafür aufzubringen.“ Das ist aber bei Weiten nicht alles, was sie zu berichten hat, der Artikel ist eine gute Vorbereitung auf Veränderungen, mit denen wir vielleicht nicht gerechnet haben, wenn wir ans Altern denken.
  • Alter, Kreativität und Weisheit – Werden wir zwangsläufig weniger kreativ? Der Artikel beschreibt kognitive Fähigkeiten, die im Alter ab- oder zunehmen und beleuchtet die „Ressourcen der Weiseheit“.
  • Das schlechte Gewissen…. Einfach nichts tun dürfen – eine neue Erfahrung für die frische Rentnerin, die als Freiberuflerin gewohnt war, „immer bereit zu sein“. „Jahrzehntelang war ich auf Arbeit geeicht, tagein tagaus, tagtäglich – und kannte das Nichtstun, die Langsamkeit, die Geruhsamkeit kaum, und schon gar nicht mit einem Buch in der Hand.“
  • Alter ist Kopfsache – Prof. Dr. Sven Voelpel im Interview„Auf einem 60. Geburtstag kann man heute mitunter eine Gastgeberin erleben, die glatt als Mitte 40 durchgehen würde, aber auch Gleichaltrige, die in beigem Popeline wie 80 wirken.“
  • Wie Cannabis das Leben im Alter verbessern kann – eine umfassende Darstellung des therapeutischen Nutzens bei den verschiedensten Altersbeschwerden. Angesichts dessen ist die derzeit noch völlig unzulängliche Versorgungspraxis mit medizinischem Cannabis ein Skandal! Ich sag dazu sowieso schon lang nur „Legalize it“!

Claudia am 31. Mai 2017 — 1 Kommentar

Soviel Lob aus dem Unruhewerk – danke, Maria!

Maria Al-Mana, die umtriebige Bloggerin und Netzwerkerin vom Unruhewerk hat einen unglaublich liebevollen Artikel über meine Blog-Welten geschrieben:

Bloggen mit Claudia Klinger…. Oder: Die Kunst des Alterns.

Soviel Wertschätzung macht mich richtig sprachlos – und auch ein bisschen verlegen! Ich bringe es nicht fertig, jetzt hier ein Zitat zu posten, denn der ganze Artikel ist so positiv und lobend, dass mir das wie eine unziemliche Selbstbeweihräucherung vorkäme. Mit Kritik kann ich viel besser umgehen, trotzdem freu ich mich natürlich riesig!

Weiter → (Soviel Lob aus dem Unruhewerk – danke, Maria!)

Claudia am 11. Mai 2017 — 5 Kommentare

Wenn das Alter die Vorstellungen vom Altern verändert

Auf „Beziehungsweise weiter denken“ schreibt Monika Krampl darüber, wie sich die 50-jährige das Altwerden vorstellte – und wie die 67-jährige es erlebt:

„In meinen Bildern vom Alter war ich immer unverändert unverbraucht, unversehrt und unangreifbar. In meinen Bildern und Vorstellungen, die ich mir im Zeitraum von meinem 40. bis 50. Lebensjahr ausgedacht hatte, ging ich von meinem damaligen Körper aus – meiner scheinbar unendlich kraftvollen Energie. Krankheiten kamen in meinen Bildern schon gar nicht vor. Als Berufseinsteigerin in meinen zweiten Lebens-Beruf als körperorientierte Psychotherapeutin ging ich von der Voraussetzung aus: Wenn ich nur alles richtig mache, passiert mir nichts. Das „alles“ waren die körpertherapeutischen Übungen (zum Beispiel nach Wilhelm Reich, Alexander Lowen etc). Mein absoluter Glaube: Wenn meine Energieblockaden gelöst sind und meine Energie frei fließen kann, werde ich nicht krank.“

Weiter → (Wenn das Alter die Vorstellungen vom Altern verändert)

Claudia am 30. April 2017 — 3 Kommentare

Vom Umgang mit Krankheit im heutigen Gesundheitswesen

Mit zunehmendem Alter stellen sich immer mehr Zipperlein ein: bleibende Beschwerden, die nicht mehr so einfach wieder verschwinden wie in jungen Jahren. Man geht dann zum Arzt, der vielleicht etwas findet, vielleicht aber auch nicht. Gibt es tatsächlich eine Diagnose, ist damit noch lange nicht gesagt, dass es auch Heilung gibt. Die sogenannten „chronischen Krankheiten“ erweisen sich als recht resistent gegen mancherlei Interventionen, allenfalls können Symptome bekämpft werden, was wiederum zu Nebenwirkung führt, die weitere Interventionen erfordern. Ältere Menschen sind somit wertvolle Umsatzbringer für Ärzte und Pharmaindustrie, bzw. belastende Kostenfaktoren für die Krankenversicherungen – und im Selbstverständnis immer öfter dauerhaft „Patient“. Einmal drin im Getriebe des Gesundheitswesens, findet man nur selten wieder heraus: es ist ja immer etwas, das beobachtet, eingestellt und therapiert werden muss. Weiter → (Vom Umgang mit Krankheit im heutigen Gesundheitswesen)

Ältere Einträge