Pflegeheim vs. Selbstpflege – die Vor- und Nachteile einer weitreichenden Entscheidung

Irgendwann ist es soweit: Ein Angehöriger hat zunehmend Mühe, sich selbst zu versorgen und den Alltag eigenständig zu meistern. Mit dem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, recht plötzlich pflegebedürftig zu werden, z.B. nach einem Unfall oder einer größeren Operation. Spätestens dann stellen wir uns die Frage: Selber pflegen oder Pflegeheim? Und weiter: Was muss bei der Pflege beachtet werden? Welche Vorzüge hat die Selbstpflege in der gewohnten Umgebung zu Hause und welche Vorteile hat die Pflege im Pflegeheim? Gibt es Nachteile?
Hier ein kleiner Überblick über alle wichtigen Punkte.
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Skandal: Lieber ab ins Pflegeheim als eine REHA, die wieder fit macht

Was ist besser, wenn ein alter Mensch nach einer Operation noch nicht gleich im Stande ist, sich wieder selbst zu versorgen – eine einmonatige REHA oder ein Pflegeheim?

Jeder vernünftige Mensch würde gewiss für die REHA votieren. Umso mehr, wenn diese anerkannt erfolgreich ist und – wie im Fall der geriatrischen Reha in Esslingen – 75% der Patienten wieder fit für ein eigenständiges Leben macht. Dennoch wird diese Klinik geschlossen, wobei sie mit diesem Schicksal nicht alleine ist: in Baden Württemberg wurden bereits sechs Einrichtungen geschlossen, ohne dass sich in der Öffentlichkeit irgend jemand drüber aufregt.
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Zu alt?

Mit Danny hab’ ich in jungen Jahren mal in derselben WG gewohnt – ein toller Musiker, der immer schon gerne und vornehmlich “Deutschrock” singt und spielt. Nun fühlt er sich offenbar ZU ALT zu allem – macht aber dennoch weiter:

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Deine Falten, Phillinna…

“Deine Falten, Philinna, bedünken mich schöner als alle

Glätte der Jugend, und mehr lockt’s mich, mit spielender Hand

Deine Äpfel zu kosen, die schwer Ihre Knospen schon senken,

als die schwellende Brust bei einem blühenden Weib.

Köstlicher scheint mir Dein Herbst als der Frühling der andern, und wärmer

als ihr sonniger Tag deucht mich dein Winter zu sein.”

(Paulos Silentiarios)

gefunden bei Trippmadam

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Ein unverschämtes Anliegen

Vielleicht, wenn wir uns nicht so viele Sorgen machen würden, gelänge uns das Bild der ‘bezaubernden weisen Alten’.  So sollte es doch sein. Und dass wir am Ende unseres Lebens beglückt und zufrieden zurückschauen könnten, auf das, was uns begegnet ist, auf das, was wir erleben durften, auf das, was uns Freude gemacht und unser Herz berührt hat, das, was uns erreicht hat, das, was unser Leben zu Leben gemacht hat.

Und ich sehe mich in ‘mohnrot’ – rot, welches das Herz stärkt und vielleicht bestärkt, uns aufrecht gehen lässt und uns selbst bewusst werden lässt. die frage ‘wer bin ich’ in mohnrot gekleidet – die Antwort kann nur possitiv sein – aber das ist der Befund für Aids ja auch. Relativ ist alles und demnach auch unsere Betrachtensweise – ob wir alt werden oder nicht.

Und was ist ‘alt’? Die Beliebigkeit des Fragens und der Antworten lässt mich immer näher in den humorigen Bereich abwandern.  Und irgendwie bewegen  müssen wir uns ja, auch wenn die Beine nicht mehr so wollen (noch wollen sie ja – einigermaßen).  Haben wir diesen, den humorigen Teil unseres Lebens, nicht enorm verkümmern lassen? Haben wir nicht alles immer viel zu ernst genommen? Es ist wohl der Kunst zuzurechnen, so etwas zu können, den Dingen und Begebenheiten den Spiegel vorzuhalten und zu fragen: Seht ihr nicht, wie lächerlich ihr euch macht?!
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Die Auslöschung: das Mittel zum Abtreten und ein juristisches Problem

Menachem hat in den Kommentaren zum Artikel “Mein Problem mit diesem Blog” ein Thema angesprochen, das mich zu einem weiteren Beitrag inspiriert:

“…woher hat der Brandauer in dem Film “Die Auslöschung” das “erlösende” Pulverschen herbekommen, das er sinnigerweise hinter dem Seneca Buch deponierte?”

Für alle, die den Film nicht kennen: Brandauer spielt einen alternden Literaten (Lemden), der im wesentlichen “im Wort” lebt. Die Diagnose “Alzheimer” bedeutet für ihn, dass er alles verlieren wird, was er für sein Leben als wichtig und lebenswert erachtet. Den zunehmenden Zerfall zeigt der Film auf eindrückliche Weise, auch die neue Liebesbeziehung hilft darüber nicht hinweg: irgendwann erkennt der Kranke seine Lebensgefährtin nicht einmal mehr. Weiterlesen

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