Claudia am 13. Oktober 2019 — 8 Kommentare

Ziel: Mit Normalgewicht ins höhere Alter

Derzeit läuft mein zweiter Langzeitversuch, mein seit der Menopause deutlich gestiegenes Gewicht wieder zu „normalisieren“. Aktuell wiege ich 75 Kilo bei 163 Körpergröße – das ist  zuviel, auch wenn der BMI-Rechner der TK mir erzählt, das sei noch „Normalgewicht“.

BMI nach TK

In jedem anderen BMI-Rechner wird mein Gewicht korrekt als „Übergewicht“ bezeichnet. Zu ihrer anderen Sicht der Dinge schreibt die TK:

Das Alter ist relevant, da sich das Normalgewicht mit dem Älterwerden verschiebt. Etwa ab 40 Jahren verändern sich der Stoffwechsel und die Körperzusammensetzung. Die Folge: Wir nehmen ganz natürlich an Gewicht zu, das Normalgewicht verschiebt sich also und damit der empfohlene BMI.“

Ich halte das für falsch, denn die angeblich „natürliche“ Zunahme resultiert – wie jedes Zunehmen – aus der für den Verbrauch zu hohen Kalorienzufuhr. Wer mehr isst als der Körper verbraucht, nimmt zu, weil das Zuviel als Fettreserve gespeichert wird. Eine Reserve, die wir inmitten der Überflussgesellschaft in aller Regel nie wieder aufbrauchen – es sei denn, wir passen die Ernährung dem gesunkenen Verbrauch an, nachem wir zuvor mit einem Defizit dafür gesorgt haben, dass das Fett abgebaut wird. Weiter → (Ziel: Mit Normalgewicht ins höhere Alter)

Claudia am 16. Mai 2019 — 4 Kommentare

Nutzlose Schulter-Operationen – weil wir das Altern nicht akzeptieren?

„Muss man mit 80 noch Tennis spielen?“ fragt der Orthopäde Wim Schreurs in einem SPIEGEL-Interview, das mich – obwohl schon von 2017 – zu diesem Artikel inspiriert. Es geht um die sogenannte „Schulterspiegelung“ (subakromialen Dekompression), über die große Studien heraus gefunden haben, dass sie im Grunde nichts bewirkt. Weil mal wieder nicht auf die Ursachen geschaut wird, sondern nur auf die Wirkungen: Schwellungen aufgrund entzündlicher Prozesse in Muskeln und Sehnen benötigen mehr Platz im Gelenk und verursachen das „Einklemmungssyndrom“. Also schabt man per OP hier und da was weg, anstatt zu warten, bis die Entzündung verschwindet.
Schreuers meint dazu:

„…wenn man lange genug wartet, verschwindet die Schwellung – und damit auch der Schmerz – oft von allein. Das sind einfach die Selbstheilungskräfte des Körpers. Operiert man bei einem Engpasssyndrom zu einem bestimmten Zeitpunkt, sind die Schmerzen danach zwar ebenfalls oft weg. Die Frage ist nur: Liegt das an der OP – oder ist das der natürliche Lauf der Dinge?“

Wie aus dem weiteren Text hervor geht, sind diese Erkenntnisse auch auf häufige Knie- und Hüftgelenksspiegelungen übertragbar. Was die Frage aufwirft: Verlangen wir im Alter dem Körper vielleicht einfach zuviel ab? Weiter Tennis spielen, womöglich noch Joggen, herausfordernde Reisen und Wanderungen – ist das „aktive Alter“ vielleicht einfach eine überzogene Erwartung, gespeist vom Fitness-Kult und der Verdrängung jener Prozesse, die früher als natürliche Begleiterscheinungen des Alterns angesehen wurden? Weiter → (Nutzlose Schulter-Operationen – weil wir das Altern nicht akzeptieren?)

Claudia am 27. Januar 2019 — 2 Kommentare

Frauen über 50 – ein Kommentar

Nicht für alle, sondern für jene, die sich darüber aufgeregt haben, dass Yann Moix (irgend so ein Autor) gesagt hat, Frauen über 50 könne er nicht lieben, er bevorzuge deutlich jüngere Frauen, am liebsten Asatinnen. Den Shitstorm, der diesen Äußerungen folgte, bespricht Mark vom Väterblog. Er findet es völlig normal, dass ältere Männer auf jugendliche Körper stehen. Das sei biologisch bedingt und immer schon so gewesen: Weiter → (Frauen über 50 – ein Kommentar)

Claudia am 28. Dezember 2018 — (Kommentare geschlossen)

Grundsicherung im Alter: Bloß nicht aus Scham verzichten!

Ein Sozialstaat ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bürger rechtlich gesicherte Ansprüche auf Unterstützung haben, wenn das eigene Einkommen nicht zum Leben reicht. Es ist kein „Gnadenakt“ der Könige und Fürsten und auch keine mildtätige Gabe der Reicheren. Es ist also nichts, worum man BITTEN oder wofür man sich schämen müsste! Weiter → (Grundsicherung im Alter: Bloß nicht aus Scham verzichten!)

Claudia am 29. Oktober 2018 — 4 Kommentare

Und Mode – wie steht’s damit im Alter?

[enthält Werbung] Verliert sich das Interesse am modischen Outfit mit zunehmendem Alter? Oder geht es gar nicht um Mode, sondern viel mehr um den eigenen Stil?

Während manche meinen, schon mit 40 müsse man sich „altersgemäß“ kleiden, tragen andere mit 70plus verrückte Outfits, die ihre Enkel verblüffen. Allgemeine Dresscodes für jedes Alter, wie sie in der Vergangenheit weitgehend Konsens waren, gelten heute nicht mehr. Jede und jeder muss eine eigene Haltung zur Klamottenfrage finden, wobei jedoch schnellebige Moden mit zunehmendem Alter an Bedeutung verlieren – so zumindest mein Eindruck. Weiter → (Und Mode – wie steht’s damit im Alter?)

Claudia am 22. Oktober 2018 — (Kommentare geschlossen)

Gastbeitrag: Die ambulante Pflege – Rechte bei der Versorgung der Angehörigen

Viele alte und kranke Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Diese erfolgt häufig in einem Pflegeheim oder einer anderen speziellen Einrichtung. Ist es den Betroffenen jedoch wichtig, dass sie auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung weiterleben können, können ihnen ihre Angehörigen diesen Wunsch selten abschlagen. In einem solchen Fall machen es die ambulante Pflege und die Leistungen der Pflegekassen möglich, diesem Bestreben nachzukommen. Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. klärt auf seinem kostenlosen Ratgeberportal auf.

Bei der ambulanten Pflege handelt es sich um die Versorgung von kranken und hilfebedürftigen Menschen in der gewohnten und häuslichen Umgebung. Diese kann sowohl von geschulten Pflegekräften als auch durch das Engagement von Angehörigen erfolgen. Grundsätzlich handelt es sich also um das gegensätzliche Modell zur stationären Pflege, bei welcher der Patient in einem Krankenhaus oder Pflegeheim untergebracht ist. Doch nicht immer muss die ambulante Pflege automatisch in den eigenen vier Wänden stattfinden. Eine Unterbringung bzw. Versorgung in einer Pflege-Wohngemeinschaft oder Wohngruppe ist ebenfalls möglich und zählt zur ambulanten Pflege. Weiter → (Gastbeitrag: Die ambulante Pflege – Rechte bei der Versorgung der Angehörigen)

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