Was wird das hier?
Auf diesen Seiten schreibe ich (Jg. 1954) über das Altern. Zum einen über mein eigenes Erleben, zum anderen über gesellschaftliche, politische, kulturelle und philosophische Dimensionen des heute so ungeliebten Themas.
Forever young...
– so will uns der Zeitgeist und viele strampeln sich dafür mühevoll ab, wohl wissend, dass am Ende der Kampf ja doch verloren geht. Geistig und körperlich möglichst fit zu bleiben, ist nicht falsch, doch wenn es zur Passion wird, verstellt dieses Bemühen den Blick auf die Vorteile und Früchte des Alterns. Die Fähigkeit, die Defizite des Alters zu verkraften, wird nicht dadurch gestärkt, dass man möglichst von ihnen absieht, sie verdrängt und nicht wahrhaben will.
Insofern gibt es eine KUNST des Alterns: im Sinne einer Lebenskunst, die sich nicht dem Verdrängen verschreibt, sondern dem dritten und vierten Lebensalter aufgeschlossen und sogar ein bisschen neugierig entgegen sieht. Weder beweihräuchern, noch jammern und Klagen – ich will den Weg der Mitte finden.
Monats-Archive: April 2011
Stilvoll, leger, ein bisschen verrückt – Rosadora, 72
Inspiriert durch die hier schon ausführlich vorgestellte Webseite “Advanced Style” von Ari Seth Cohen möchte ich auch hier Bilder von Menschen zeigen, für die das Altern nicht etwa bedeutet, modisch fortan in Sack und Asche zu gehen. Dankenswerterweise hat mir … Weiterlesen
Die Macher-Philosophie ablegen: Würde und Diskriminierung im Alter
Auf TT.com ist ein sehr lesenswertes Interview mit dem Ethiker und Gerontologen Heinz Rüegger erschienen. In “Dem Alter mehr Würde geben” ist von den verschiedenartigen Diskriminierungen des Alters die Rede. Als da ist „Ageismus“ – eine gesellschaftliche Haltung, die das … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Altern allgemein
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